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Dieses Thema hat 22 Antworten
und wurde 682 mal aufgerufen
 Plauderecke
Seiten 1 | 2
Tanti Offline

Überfan


Beiträge: 389

03.07.2008 21:32
Netzfundstücke Zitat · antworten
Das ist echt geil, hier kann man sein persönliches Bild erstellen. Also ich war fasziniert wie gut ich mich nur durch Beschreibungen getroffen habe!
http://jjgb.theminimaster.de/gbgeschenke/gesichtmacher/index.html

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Ich brauche keine Freunde! Habe Wurst mit Gesicht im Kühlschrank!

kiwi1980 ( gelöscht )
Beiträge:

03.07.2008 21:35
Netzfundstücke Zitat · antworten
unglaublich... Sogar die Nase passt genau...
kiwi1980 ( gelöscht )
Beiträge:

15.08.2008 22:33
Netzfundstücke Zitat · antworten
Für alle Liebhaber der Flash - Animation hier mal ein kleiner, wie ich finde genialer Clip...

http://alanbecker.deviantart.com/art/Animator-vs-Animation-34244097

Viel Spaß
hanswurst Offline

Nicht mehr zu helfen !


Beiträge: 2.256

16.08.2008 00:33
Netzfundstücke Zitat · antworten
echt geiler film!

gibt auch noch n' 2. teil

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“the world has pissed me off.
for the past three or four years I’ve been saying the world has gone to hell in a hand basket.
the world’s crazy, and it feels like you can’t say anything about it.”

meat loaf - 2012

Piwo Offline

Superfan

Beiträge: 247

23.12.2008 11:59
Netzfundstücke Zitat · antworten
Bis zum Alter von 15 Jahren verliefen meine Kindheit und Jugend praktisch plattenfrei. Bücher: Hunderte. Blockflöten: in allen Stimmlagen. An Schallplatten jedoch nur Pumuckl, Beethovens Fünfte und Orchestermusik aus Aserbajdschan. Dieses ambitionslose Sammelsurium zeigt schon, wie wenig ich auf das vorbereitet war, was mich, mit 15, beim Zusammenstoß mit versierteren Gleichaltrigen ereilte. Ich war ja ein braves Mädchen und trug einen ungünstigen Pony, aber in einem seltenen Anfall von Abenteuerlust hatte ich meine Eltern überredet, mich ein (gemischtes) Internat besuchen zu lassen; dort teilte ich mir das Zimmer mit der rothaarigen Steffi. Ich brachte viele Kilo Schokolade, sie Zitronenteegranulat und ihren Plattenspieler mit. Dazu einige Platten – Chris de Burgh, dies und das, und eben Meat Loaf, komplett.

Meat Loaf, der Hackbraten! Ich war damals schon Vegetarierin, rappeldürr und mochte mir gar nicht vorstellen, was der Name bedeutete. Eins aber stand sofort außer Zweifel: Dieser Meat Loaf versprach Inspiration, mehr noch: Initiation. Gut, vielleicht nicht wegen Bat out of Hell, da ging’s um Motorräder. Nie im Leben hätte ich freiwillig eines bestiegen. Paradise by the Dashboard Light dagegen, das war mit Auto, das schon eher. Und vor allem handelte der Song von Sex – Sex, den man nicht haben durfte, Sex, den man haben wollte, Sex, für den man sich notfalls in Liebes- und Ewigkeitsgefühle hineinsteigern würde. Nein, wir wussten noch nicht, wie die Kamasutrastellung XY geht und wo der G-Punkt sitzt. Dafür besaßen wir etwas anderes: »Ain’t no doubt about it / We were doubly blessed / Cause we were barely seventeen / And we were barely dressed«. Alles, was man machte, fand der andere toll, und nichts, was er tat, verfehlte seine Wirkung. Man brauchte sich praktisch nur aneinanderzulegen und fühlte schon die Erde beben. Einmal vereinbarten eine Freundin und ich, die stärksten Beben mitzuzählen, und kamen auf… Ach, Statistik, so was ist letztlich ja egal.

Nicht dass wir zu Meat Loafs Liedern immer nur knutschten, nein, wir musizierten auch mit ihm. Die Blockflöten hatte ich zu Hause gelassen, dafür sangen Steffi und ich im Chor. Für unser privates Trio akquirierten wir noch Tina, der die Aufgabe zufiel, Meat Loaf in der Mittellage zu singen. Steffi transponierte eine Oktave nach unten, und ich quietschte alles zwei Oktaven oben drüber mit. Immer, wenn wir nicht gerade Jungs zu Besuch hatten, siehe oben, versammelten sich Steffi, Tina und ich, stärkten uns mit Schokolade und Zitronentee und sangen das gesamte Repertoire. Was müssen die anderen Mädchen auf unserem Flur gelitten haben! Manchmal stellten wir sogar die Box ans geöffnete Fenster und ließen so den ganzen Schulhof in vollen Meat-Loaf-Genuss kommen. Ab und zu klopften andere Schülerinnen an unsere Tür und erklärten, es gehe ihnen allmählich auf die Nerven. »Wir singen ja schon so leise wir können!«, logen wir dann.

Bis heute kann ich, wenn im Radio Meat Loafs alte Lieder kommen, auswendig mitsingen – jeden Vers und jede Zeile. Meine Sorte Musik ist das nicht mehr. Aber wenn ich auf der Straße die heutigen Mädchen mit den zerbrechlichen Hüften und den komischen Frisuren sehe und fast in Mitleid verfalle, fällt mir jene frühe Lektion, die von Meat Loaf, wieder ein: Teenagersex. Ist nicht zu verachten.

Meat Loaf: Bat out of Hell (1977)
Sony/BMG

Zum Thema
DIE ZEIT 2008: Die Platte meines Lebens
hanswurst Offline

Nicht mehr zu helfen !


Beiträge: 2.256

24.12.2008 02:23
Netzfundstücke Zitat · antworten
ich glaube das das hier schon irgendwo gepostet wurde. bin mir aber nich ganz sicher. aber egal, ist immer wieder ne coole geschichte

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“the world has pissed me off.
for the past three or four years I’ve been saying the world has gone to hell in a hand basket.
the world’s crazy, and it feels like you can’t say anything about it.”

meat loaf - 2012

Tanti Offline

Überfan


Beiträge: 389

05.07.2009 21:48
#22 RE: Netzfundstücke Zitat · antworten

Das habe ich heut im Netz entdeckt, das ist der Hammer, man kann Videos mit seinen Fotos erstellen, hier tanze ich übrigens mit dem Hund meiner Schwester, leider wollte keiner meiner Freunde den Spaß mitmachen. http://sendables.jibjab.com/view/jYLvZKTCt7UIumLa

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